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Chan Shaolin Si ist einer von vielen hunderten Kung-Fu-Stilen, die in den letzten Jahrhunderten entstanden sind. Für die Entwicklung und Verbreitung dieses Systems war in erster Linie Dr. Sifu Tse Dschero Khan Chen Tao Tse - nach Erhalt der niederländischen Staatsbürgerschaft bekannt unter dem Namen Gerald Karel Meijers - verantwortlich. Da er viele verschiedene Kampfkünste studiert hat, sind Parallelen und ähnliche Techniken im direkten Vergleich zu anderen Stilen erkennbar. Chan Shaolin Si ist kein Shaolin-Kung-Fu wie es heute in China und bei zahlreichen Shows auf der ganzen Welt gelehrt wird und sollte niemals damit verwechselt werden. Chan Shaolin Si ist ein Trainingsprinzip, das in den 70er Jahren entstanden. |
Chan (japanisch: Zen) kommt vom Chan-Buddhismus und bedeutet übersetzt soviel wie Meditation, Versenkung.
Shaolin ist eine Anlehnung an den Entstehungsort der meisten asiatischen Kampfkünste: Das Kloster Shaolin. Shaolin selber ist der Name des Waldes, in dem das berühmte Shaolin-Kloster steht, in dem Kung-Fu entstanden ist. Shaolin übersetzt heißt "junger Wald".
Si ist eine chinesische Bezeichnung für das Kloster selber. Dieser Begriff soll hier den Weg symbolisieren, den die buddhistischen Mönche vor vielen Jahrhunderten in diesem Kloster gelebt haben.
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